Pflegealltag
Beobachten und dokumentieren: Worauf es ankommt
Dokumentation ist keine Bürokratie, sondern die Grundlage dafür, dass Veränderungen früh erkannt werden.
5 Minuten Lesezeit · aktualisiert am 6.2.2026

Was beobachtet wird
- Haut: Rötungen, Druckstellen, Verletzungen
- Essen und Trinken: Menge, Appetit, Schluckprobleme
- Mobilität: Unsicherheit, Schwindel, Stürze
- Ausscheidung: Veränderungen gegenüber dem Gewohnten
- Stimmung, Orientierung und Schlaf
Sachlich statt wertend
Schreiben Sie, was Sie gesehen, gehört oder gemessen haben. «Hat beim Aufstehen zweimal nach Halt gesucht» ist brauchbar. «War heute mühsam» ist es nicht.
Zeitnah und vollständig
Notieren Sie möglichst direkt nach der Handlung. Was nicht dokumentiert ist, geht bei der Übergabe verloren. Bei akuten Veränderungen gilt: zuerst die zuständige Fachperson informieren, dann dokumentieren.



